Das darfst du naschen, ohne zuzunehmen!

von | Jan 23, 2018 | Ernährung | 0 Kommentare

Beim Abnehmen ist das Naschen häufig ein Faktor, der das Ergebnis nachhaltig beeinträchtigen kann. Es kann dabei mit der regulären Ernährung alles in Ordnung sein, um die perfekte Grundlage für das Abnehmen zu schaffen – und doch sorgt das Naschen für überschüssige Energiezufuhr, die dein Abnehmziel torpedieren und bis ins Mark erschüttern können. Entsprechend muss jeder Abnehmwillige darüber nachdenken, wie er diesem Problem effektiv entgegentritt. Dabei gilt es, überlegt zu naschen, damit du nicht zunimmst. Wir verraten, wie es geht.

Fett und Zucker können zu einer erhöhten Kalorienzufuhr führen

Die beiden wesentlichen Faktoren, die das Naschen so gefährlich machen, sind Zucker und Fett. Zucker ist in nahezu allem Süßen drin, was zwischendurch auf den Tisch kommen kann: Kuchen, Kekse, Schokolade. Andere Knabbereien wie Chips und Erdnussflips liefern viel Fett und viele Kohlenhydrate. Auf 100 Gramm kommen so gut und gerne mehr als 500 Kalorien zusammen – und das sowohl bei süßen als auch besonders fettreichen Snacks! Low Carb und Low Fat sollten also gerade beim Naschen einen wichtigen Stellenwert besitzen.

Das Problem dabei ist, dass sich das Naschen häufig gar nicht komplett unterdrücken lässt. So fördert man nur Heißhungerattacken und fühlt sich unwohl mit seiner Diät. Entsprechend ist es durchaus normal, dass man nicht völlig auf das Naschen verzichtet und glaubt, dass nicht naschende Menschen eher von einem anderen Stern kommen. Gerade wenn man erst mit dem Abnehmen anfängt, ist der erste Schritt, zu beobachten, dass man so wenig wie möglich nascht, aber es sich nicht komplett verbietet. Auf keinen Fall sollte man passiv naschen, beispielsweise vor dem Fernseher oder im Kino. Dabei stellt sich gerne ein Automatismus ein, dass man nascht, bis Packung oder Tüte leer sind. Herzlichen Glückwunsch, deinen Energiebedarf für diesen Tag hättest du damit gedeckt! Entsprechend musst du zunächst lernen, Maß mit allem zu halten, was dir in dieser Hinsicht schadet.

Parallel dazu gibt es selbst bei Süßigkeiten und Knabbereien die Möglichkeit, darauf zu achten, was du zu dir nimmst. Milcheis beispielsweise ist fetthaltiger als Fruchteis, womit du bis zu 100 Kalorien pro Kugel sparen kannst. Ebenso kannst du bei Desserts darauf achten, dass du Produkte mit möglichst wenig Milch- und Sahneanteil kaufst. Eine Götterspeise kann beispielsweise etwa 25 Kalorien pro 100 Gramm haben, ein Schokopudding 160. Chips und Co. landen gut und gerne bei 550 Kalorien pro 100 Gramm, Kekse und Salzstangen sind mit 350 bis 400 Gramm zwar auch nicht optimal, aber immerhin besser. Mit Obstkuchen lebst du ebenfalls gesünder als mit Sahnetorte – statt 550 Kalorien nimmst du im Optimalfall nur 250 zu dir.

 

Wie nasche ich gesünder?

Am besten ist es natürlich, du stellst deine Gewohnheiten beim Naschen komplett um. Dafür ist es wichtig, gesunde Rezepte zu finden, von denen du so viel naschen kannst, wie du das möchtest. Selbst gekochte Götterspeise ist mit 25 Kalorien pro 100 Gramm bereits eine gute Alternative, aber es geht auch deutlich nahrhafter. Mit den folgenden Alternativen kannst du sichergehen, auf das Naschen nicht verzichten zu müssen, aber trotzdem dein Gewichtsziel bei MyBodyBet zu erreichen. So sind dir attraktive Geldgewinne durch das Erreichen deines Abnehmziels fast sicher.

Natürlich sind Obst und Gemüse eine tolle Grundlage. Beim Obst bieten sich vor allem Zitrusfrüchte, Erdbeeren und Himbeeren an. So nimmst du neben einer Menge Wasser auch zahlreiche Vitamine auf – und auch Fruchtzucker, der deinen Hunger auf Süßes ebenfalls stillen kann. Eine Sonderstellung nimmt die Papaya ein. Diese hat mit 43 Kalorien auf 100 Gramm nicht nur einen relativ niedrigen Nährwert, sondern regt darüber hinaus auch die Verdauung an. So verbrennst du zusätzlich Energie. Beim Gemüse kannst du nicht sonderlich viel falsch machen. Eingelegte Gurken sind eigentlich immer toll, auch wenn du hier ein bisschen auf den Zuckergehalt achten musst. Aber kalorientechnisch fährst du eigentlich immer besser als mit den ungesünderen Alternativen beim Naschen. Gleiches gilt für Cocktailzwiebeln.

Tolle Kombinationen erreichst du, wenn du scheinbar langweiliges Gemüse passend dippen kannst. Das können beispielsweise Paprika, Schlangengurke, Cocktailtomaten oder Karottensticks sein. Als Dip kannst du beispielsweise mageren Kräuterquark verwenden. Wer es etwas aromatischer bevorzugt, kann auch Guacamole selbst herstellen. Dabei kaufst du dir eine oder mehrere Avocados und zerdrückst das Fruchtfleisch. Um die Masse zu würzen, kannst du Zitronen- oder Limettensaft, Salz, Pfeffer und Koriander verwenden. Fertig ist ein unglaublich aromatischer Dip, der zu fast allem passt.

Abschließend kannst du auch unterschiedliche Nussarten naschen, solange sie möglichst nicht geröstet und nicht gesalzen sind. Sie enthalten viele gesunde Fette und zahlreiche für den Körper wichtige Nährstoffe. Aber Achtung: Auch hier musst du mit einem relativ hohen Kalorienanteil rechnen, weshalb du sie auch nicht tütenweise, sondern mit dem nötigen Maß naschen solltest.

Insgesamt hast du zahlreiche Möglichkeiten, deine Naschgewohnheiten zu verändern und dahin gehend anzupassen, dass sie deinem Abnehmziel nicht im Wege stehen. Ganz im Gegenteil: Nur wenn du in der Lage bist, ein gesundes Verhältnis zum Naschen zu entwickeln – also mit dem richtigen Maß und den richtigen Lebensmitteln –, wirst du in der Lage sein, auch langfristig abzunehmen. Du beugst so Heißhungerattacken vor und entwickelst einen wesentlich gesünderen Ernährungsstil.