Das sagt die Wissenschaft zur Low-Carb-Diät

von | Feb 20, 2018 | Ernährung | 0 Kommentare

Ein mittlerweile sehr verbreiteter Ansatz, um überschüssige Kilos loszuwerden, ist die Low-Carb-Diät. Auch wir beschäftigen uns in unserem Blog regelmäßig mit der Diät. Schließlich möchten wir, dass du deine Challenge bei MyBodyBet gewinnst und so attraktive Geldgewinne einstreichst. Dafür musst du dich gerade im Bereich der Ernährung relativ gut damit auskennen, was möglich ist, welche Optionen es für dich gibt und was Sinn ergibt. Im Folgenden geben wir dir einen Einblick, was die Wissenschaft zu Low Carb sagt und ob es sich tatsächlich um das Wundermittel schlechthin handelt, wenn du Gewicht verlieren möchtest.

Was passiert bei Low Carb im Körper?

An anderer Stelle haben wir dir bereits einen Einblick gegeben, was im Körper passiert, wenn du Low Carb praktizierst. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um eine Ernährungsform, mit der du den Körper dazu zwingst, Fettpolster abzubauen. Es ist quasi ein künstlicher Hungerzustand, in der der Körper auf eine alternative Energiegewinnung zurückgreift – die sogenannte Ketose.

Bei einer normalen Ernährung mit allen drei Nährstoffgruppen ist diese zunächst nicht notwendig. Aus Kohlenhydraten lässt sich am leichtesten Energie gewinnen, da diese sich sehr schnell vom Körper zerlegen lassen. Nimmst du diese nicht zu dir, wird alternativ aus Eiweißen und Fetten Energie gewonnen. Nach wenigen Tagen beginnt der Körper jedoch auch damit, die notwendige Energie einfach selber herzustellen – und zwar aus den angelagerten Fettreserven. Nach einigen weiteren Tagen greift der Körper nur noch auf diese Art der Energieproduktion zurück.

Welche Auswirkungen hat die Ketose?

Einerseits verlierst du natürlich zunächst einmal Körperfett. Einigen Studien zufolge funktioniert die Gewichtsabnahme bei Low Carb besser als bei Low Fat. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit, da du dabei auch mehr Wasser verlierst. Ein besseres Ergebnis ist also nicht zwangsläufig auf einen verstärkten Fettabbau zurückzuführen.

Ebenso ist der Langzeiteffekt eine Frage, die die Wissenschaft beschäftigt. Das Problem: Die meisten Studien verlaufen über kurze Zeiträume bis zu einem haben Jahr. Macht man sich die Mühe, nach längerfristigen Studien zu suchen, fällt auf, dass nach etwa einem halben Jahr Probanden der Low-Carb-Diät die Gewichtszunahme wieder einsetzt, möglicherweise aufgrund mangelnder Konsequenz der Teilnehmer. Allerdings ist das kein reines Problem dieser Diät. Das passiert auch bei vielen anderen Diäten. Verwundern kann es letztlich nicht, denn jede etwas einseitigere Ernährungsform muss irgendwann einmal enden – und mit ihr verschwindet der Erfolg.

 

Welche gesundheitlichen Risiken birgt Low Carb?

Problematisch kann ein zu hoher Proteinkonsum werden. Dieser ist bei einer Low-Carb-Diät sehr leicht erreicht. Schließlich muss man statt der Kohlenhydrate irgendetwas anderes zu sich nehmen – und das können nur Fette und Proteine sein. Zahlreiche Studien haben ergeben, dass sich dadurch ein erhöhtes Krebsrisiko ergibt. Ebenso werden Nieren und Leber durch erhöhte Eiweißzufuhr stärker belastet.

Positiv hingegen ist, dass der Cholesterinspiegel bei Low Carb sinkt. Allerdings ist diese Ernährungsform dafür eigentlich gar nicht notwendig. Wer statt tierischer Proteine vor allem pflanzliches Eiweiß zu sich nimmt, erreicht genau den gleichen Effekt. Kohlenhydrate spielen hierfür nur eine untergeordnete Rolle.

Ebenso wird man während einer Low-Carb-Diät vermehrt Fett zu sich nehmen. Allerdings fördern diese Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verstopfte Arterien. Gerade Ältere und Schwangere gehören hierbei zur Gruppe mit höherem Risiko.

Wie mache ich es richtig?

Die Probleme und Risiken bedeuten nicht zwangsläufig, dass wir von Low Carb abraten. Gerade gesunde Menschen werden dadurch nur wenige Einschränkungen haben, auch wenn man die körperlich stattfindenden Prozesse radikal umstellt. Das ist aber eher ein Zeichen der Anpassungsfähigkeit des Körpers statt eines Zeichens dafür, wie toll der „Trick“ Low-Carb-Diät doch funktioniert. Allerdings macht auch hier die Dosis das Gift. Entsprechend ist es sinnvoll, eine ausgewogene Ernährung anzustreben und Low Carb beispielsweise für Phasen von 20 oder 30 Tagen zu integrieren. Das dürftest du ohne Probleme durchhalten und musst trotzdem nicht darauf verzichten, die Vorteile einer kohlenhydratarmen Diät für dich zu nutzen.

Gerade im Hinblick auf die Langzeitstudien ist es relativ egal, welche Form der einseitigen Ernährung du betreibst: Langfristig wirst du immer die besseren Erfolge feiern, wenn du deine Ernährung langfristig ausgewogen und für den Körper gesund gestaltest. Wichtig ist, dass du für das Abnehmen deine Kalorienbilanz im Blick hast. Diese entscheidet nämlich darüber, ob du abnimmst, dein Gewicht hältst oder zunimmst. Und mit diesem langfristigen Konzept wird auch dir es gelingen, dein Traumgewicht zu erreichen und zu halten.