Den Stoffwechsel beschleunigen – was heisst das und geht das überhaupt?

von | Nov 14, 2017 | Fitness |

 Abnehmen mit einem beschleunigten Stoffwechsel

Der eigene Stoffwechsel ist der wichtigste Schlüssel zu einem gesunden Gewicht. Einige Menschen haben einen vergleichsweise schnellen Stoffwechsel. Dadurch werden die zugeführten Nahrungsmittel nur sehr schlecht ausgeschöpft, wodurch Menschen kaum bis gar nicht zunehmen. Wer hingegen einen relativ langsamen Stoffwechsel hat, nutzt auch die in Lebensmitteln enthaltene Energie wesentlich besser aus. Das bedeutet, dass man weniger essen muss, um den benötigten Energiebedarf abdecken zu können.

Evolutionär betrachtet waren Menschen mit langsamem Metabolismus früher klar im Vorteil. Sie waren effiziente Nahrungsverwerter und daher nicht darauf angewiesen, Nahrung im Übermaß aufzutreiben. Heute ist das Bild eher umgekehrt. Das Leben im Überfluss macht Essen zu einem Belohnungs- und Kompensationsverhalten in vielerlei Hinsicht – und führt dazu, dass viele Menschen aufgrund von Übergewicht abnehmen möchten. Entsprechend liegt der Schlüssel für eine ausgeglichenere Körperbalance und ein gesundes Gewicht häufig darin, den Stoffwechsel anregen und beschleunigen zu können.

Stoffwechselbeschleunigung über ausreichende Flüssigkeitszufuhr

Einer der wichtigsten Faktoren für einen funktionierenden Metabolismus und das Abnehmen ist die Entgiftung des Körpers. Diese funktioniert vorwiegend über die Nieren und die Ausscheidung von Harn. Entsprechend liegt es nahe, dass der Körper zum Entgiften Flüssigkeit benötigt. Wichtig ist nicht nur die Menge der Flüssigkeit, sondern auch die Art. Grundsätzlich zu empfehlen sind Wasser und ungesüßte Tees – und nur diese. Alle anderen Getränke haben in irgendeiner Weise schädliche Auswirkungen, beispielsweise durch Zucker, bewusstseinsverändernde und potenziell süchtig machende Inhaltsstoffe oder Ähnliches.

Die Menge ist davon abhängig, wie stark entgiftet werden muss. Einfach ausgedrückt: Je mehr Ungesundes man zu sich nimmt, umso mehr muss man auch trinken, damit es wieder ausgeschieden werden kann. Mindestens zwei Liter Wasser gehören zur täglichen Flüssigkeitsaufnahme – besser sind in vielen Fällen drei bis vier oder noch mehr. Wer beispielsweise körperlich hart arbeitet, generell viel schwitzt oder regelmäßig Sport treibt, verliert zusätzliche Flüssigkeit, die wieder aufgefüllt werden muss.

Gesunde Ernährung als Rezept zum Abnehmen

Die Wahl der richtigen Ernäherung ist eine echte Gratwanderung. Wer zu große Mahlzeiten zu sich nimmt, kann durch den Kalorienüberschuss schnell überschüssige Pfunde ansetzen. Wer hingegen zu wenig Kalorien zu sich nimmt, suggeriert dem Körper eine Hungerphase, durch die er auf sein Notfallprogramm umschaltet. Dadurch lagert er als Fett ein, was er bekommt, und das Abnehmen wird unglaublich schwer.

Von der Struktur der Ernährung sind prinzipiell viele kleinere Mahlzeiten sinnvoll. Das trägt am einfachsten dazu bei, den Körper satt zu halten und den Verdauungsprozess möglichst gut auszubalancieren. Als Lebensmittel kann alles dienen, was gesund ist. Empfehlenswert sind viele Eiweiße und kaum Kohlenhydrate, also eine Ernährung, die auf dem Prinzip Low Carb basiert. Das gelingt vor allem mit Obst, Gemüse, Fisch, Nüssen (unbehandelt!), Vollkornprodukten und pflanzlichem Eiweiß. Wichtig ist entsprechend keine strikte Diät, sondern eine Umstellung auf gesunde Rezepte.

Ein entscheidender Faktor für die Ernährung und das Abnehmen sind die enthaltenen Ballaststoffe. Diese Lebensmittel haben im Regelfall weniger Kalorien, beschäftigen aber dennoch den Verdauungstrakt. Wenn gleichzeitig die Nährstoffdichte der Lebensmittel relativ hoch ist, wird der Körper mit allem Notwendigen versorgt. Unterschieden werden kann zwischen löslichen und nicht löslichen Ballaststoffen. Lösliche Ballaststoffe können Wasser aufnehmen und quillen daher im Magen nachträglich auf. Sie regen den Metabolismus stark an und reinigen darüber hinaus den Darm. Daher sind sie nicht nur für das Abnehmen wichtig, sondern generell für eine gesunde Ernährung zu empfehlen.

 

Bauch, Beine Po mit Sport in Form bringen

Dass Sport zum Abnehmen gehört, erfüllt nicht unbedingt jeden mit grenzenloser Freude. Allerdings ist er unabdingbar, um fit zu werden und den Stoffwechsel in Gang bringen zu können. Wichtig dafür sind Grundumsatz und Leistungsumsatz. Ersterer ist der Energiebedarf, den der Körper benötigt, um alle überlebenswichtigen Funktionen am Laufen zu halten. Er entspricht also quasi dem Energieumsatz, der bei Bettruhe anfällt. Letzterer ist der Energieumsatz, der für zusätzliche Aktivitäten berücksichtigt werden muss. Beide Formen des Energieumsatzes stehen in einer gewissen Abhängigkeit zueinander. Über Krafttraining kann zum Beispiel Muskelmasse aufgebaut werden. Das Training steigert den Leistungsumsatz, die aufgebaute Muskelmasse den Grundumsatz.

Krafttraining ist generell als wichtiger Einstieg zu sehen, wenn längere Zeit kein Sport getrieben wurde. Dafür wird nicht zwangsläufig ein Fitnessstudio benötigt. Viele Übungen lassen sich mit dem eigenen Körpergewicht ausüben, beispielsweise Kniebeugen, Sit-ups und Liegestützen. Andere Übungen können mit einfachen Hilfsmitteln ausgeführt werden, beispielsweise Dips mit Stühlen oder an der Bettkante, Übungen mit Hanteln, Wasserkästen oder Gummibändern et cetera. Hier darf man ruhig kreativ sein,

Nicht nur Sport treiben, sondern Bewegung generell in den Alltag integrieren

Bekommt man sich nicht aufgerafft, Sport zu Treiben, ist das für das Abnehmen äußerst kontraproduktiv. Da wenig jedoch besser als gar nichts ist, sollte zumindest viel Bewegung in den Alltag integriert werden. Statt Aufzügen oder Rolltreppen können ausschließlich herkömmliche Treppen genutzt werden. Nicht zu lange Strecken können auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigt werden. Ein täglicher, mindestens 20-minütiger Spaziergang an der frischen Luft tut ebenfalls immer gut und senkt nachweislich das Herzinfarktrisiko. Wer gerne Hunde hält, kann bei der Wahl des nächsten Begleiters möglicherweise auch einen sportlichen, aufgeweckten Hund statt eines ruhigeren Zeitgenossen wählen – dann muss man sich zwangsläufig mehr bewegen.

Fehler, die das Abnehmen verhindern können

Einige Dinge sollten unbedingt vermieden werden, wenn das Abnehmen vermieden werden soll. Dazu zählt vor allem Schlafmangel. Das Abnehmen wird nicht nur durch nächtliche Gänge zum Kühlschrank beeinträchtigt, sondern generell durch einen sich verlangsamenden Metabolismus. Sieben bis neun Stunden Schlaf und ein regelmäßiger Schlafrhythmus sind unbedingt einzuhalten. Ähnliches gilt für übermäßigen Stress, der nicht nur die Psyche, sondern auch den Körper belastet. Außerdem sollten gezuckerte Getränke, Alkohol und Süßigkeiten vermieden und durch Wasser sowie Gemüsesnacks wie Paprika und Karotten mit Joghurt-Dip ersetzt werden. So funktioniert das Abnehmen zwar nicht ohne Aufwand, aber ohne Hunger und auf eine gesunde Weise.

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