Die 3 größten Fehler bei einer Low Carb-Diät

von | Feb 13, 2018 | Ernährung | 0 Kommentare

Low Carb ist als Ernährungsform mittlerweile in aller Munde. Neben einem gewissen Trendfaktor, den die Ernährungsform erreicht hat, ist es allerdings richtig, dass man damit auch sehr gut abnehmen kann. Damit das funktioniert, muss man es jedoch – wie bei jeder Ernährungsumstellung – auch richtig anstellen, damit es gut funktioniert. Ist das bei dir nicht der Fall, solltest du dich fragen, warum das so ist. Überlegst du, mit einer kohlenhydratarmen Ernährung zu beginnen, dann ist es besser, wenn du die wesentlichen Fehler, die du machen kannst, vorab bereits kennst. So kannst du sie vermeiden und sicher sein, dass sich deine Ernährungsumstellung auch bezahlt macht. Wir erklären dir im folgenden Artikel die drei größten Fehler, die du bei einer kohlenhydratreduzierten Diät machen kannst.

Fehler 1: Gar keine Kohlenhydrate mehr essen

Getreu dem Motto „viel hilft viel“ denken viele Menschen, dass sie umso bessere Resultate erzielen, je stärker sie die Kohlenhydratreduzierung betreiben. Allerdings solltest du dabei bedenken, dass sich die Natur etwas dabei gedacht hat, die Verdauung und Verwertung der zu uns genommenen Nahrung so zu gestalten, wie das der Fall ist. In nahezu jedem Artikel, den wir veröffentlichen, raten wir dir dazu, deine Ernährung und deine Rezepte ausgewogen statt einseitig zu gestalten. Warum? Weil es gesund für deinen Körper ist.

Natürlich kannst du mit Extremen auch Resultate erzielen. Aber dein Körper profitiert von deiner Gewichtsabnahme nur, wenn du es auch auf gesunde Weise machst. Und das gelingt nicht, wenn du bewusst auf eine der verfügbaren Nährstoffgruppen verzichtest, egal, ob es sich um Fett, Kohlenhydrate oder Protein handelt. Der Körper braucht alles davon, wenngleich Kohlenhydrate in großen Mengen nicht überlebensnotwendig sind.

Als ungefähre Richtgrößen können dir die folgenden Werte helfen:

  • Ein normal essender Mensch nimmt etwa 350 g Kohlenhydrate pro Tag zu sich.
  • Bei übergewichtigen Menschen können es deutlich mehr sein.
  • Eine Reduktion der Kohlenhydrate erzielt bei 50 bis 150 g am Tag gute bis sehr gute Effekte.

Ein weiterer Hintergedanke bei einer möglichst großen Reduktion der Kohlenhydrate ist die Ketose. Bei dieser stellt sich der Körper um und gewinnt seine Energie vorwiegend aus den Fettreserven des Körpers. Diese funktioniert am besten bei etwa 50 Gramm Kohlenhydraten je Tag – was aber bereits sehr wenig ist. Der Denkfehler: Die kalorienreduzierte Ernährung erzielt bereits gute Erfolge, auch wenn du die Ketose nicht optimal ausnutzt. Entsprechend raten wir dazu, dich statt bei 50 eher bei 100 bis 150 g je Tag zu bewegen.

 

Fehler 2: Du achtest nicht darauf, wie viel du isst

Es ist völlig egal, auf welche Weise du deine Ernährung umstellst: Am Ende des Tages kannst du dich nicht aus deiner täglichen Kalorienbilanz herausargumentieren. Das birgt ein Risiko, denn gerade bei einer kohlenhydratarmen Ernährung wirst du fast zwangsläufig mehr mit Proteinen und Fetten in Berührung kommen – und die haben ebenfalls ihren Nährwert. Und wenn du davon beliebig viel isst, kannst du nicht abnehmen, selbst wenn du fälschlicherweise kohlenhydratfrei leben solltest.

Das bedeutet, dass du auch bei Low Carb zwangsläufig deine tägliche Energieaufnahme im Blick haben solltest. Nur so kannst du sicherstellen, dass du weniger Energie aufnimmst, als sie dein täglicher Energiebedarf fordert – und genau auf diese Weise nimmst du ab.

Das bedeutet allerdings nicht, dass du dich nicht satt essen darfst – allerdings dann mit Lebensmitteln, die weniger Energie haben. Das gelingt gut über rohes Gemüse, gerne in Salatform. Ein Salat aus Eisbergsalat, Tomaten, Gurken und Radieschen hat pur im Schnitt kaum mehr als 15 Kalorien auf 100 Gramm. Um damit deinen Tagesbedarf abzudecken, müsstest du schon zehn Kilogramm davon zu dir nehmen. Pass allerdings darauf auf, dass du dir den zusätzlichen Nährwert nicht versteckt in dein Rezept hineinholst. Gewöhnlicher Haushaltsessig hat 18 kcal auf 100 Milliliter, Himbeeressig ist bereits bei 71 und Balsamico bei 88. Honig als süßer Bestandteil liegt bei 304 kcal auf 100 g, Öl im Regelfall bei über 800 kcal per 100 Milliliter. Daher arbeite überlegt mit den Zutaten, wenn du den Salat anmachst.

Fehler 3: Das Falsche essen

Man kann seine Kohlenhydratzufuhr einschränken und sich gleichzeitig trotzdem ungesund oder zu kalorienreich ernähren. Das kann dir nicht nur passieren, wenn du zu viel isst, sondern auch wenn du das Falsche isst. Angenommen, du isst pro Tag etwa 150 g Kohlenhydrate. Dann kannst du diese entweder in Schokolade, zuckerhaltige Getränke oder Pizza und Pasta investieren – oder aber in Obst, Gemüse, Vollkornbrot, Vollkornnudeln und Vollkornreis. Einfach aus dem Bauch heraus: Welche Variante hältst du für sinnvoller und gesünder?

Es macht tatsächlich einen Unterschied, ob du eher einfache oder komplexe Kohlenhydrate in deinen Rezepten und deiner Ernährung generell bevorzugst. Erstere katapultieren den Blutzuckerspiegel in die Höhe, weil sie schnell aufgespalten werden und in den Blutkreislauf gelangen. Allerdings sind sie genauso schnell auch wieder verarbeitet, der Blutzuckerspiegel fällt – und du bekommst wieder Hunger und gegebenenfalls schlechte Laune. Letztere werden langsamer aufgespalten und sorgen dadurch für einen moderaten, stabilen Blutzuckerspiegel. Du bleibst länger satt und musst dich nicht mit Hungergefühlen herumplagen.

Gleiches gilt für Fette, die du während deiner Low Carb-Diät zu dir nimmst. Hier lässt sich zwischen gesättigten, einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren unterscheiden. Besonders wichtig für deinen Körper sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, da der Körper diese nicht selbst produzieren kann. Beispielsweise findest du diese in Walnussöl, Distelöl, Sonnenblumenöl – und Öl aus Chia-Samen, über die wir in früheren Artikeln bereits berichtet haben.

Fazit

Grundsätzlich ist eine kohlenhydratarme Ernährung eine hervorragende Möglichkeit, um konsequent abzunehmen. Das kann dir auch dabei helfen, deine Challenge bei MyBodyBet zu gewinnen. So nimmst du ab und gewinnst gleichzeitig Geld. Allerdings ist es wichtig, dass du dabei die wesentlichen Fehler vermeidest, die dazu führen, dass du nicht abnimmst. Deine größte Priorität dabei sollte sein, dass du deine Kalorienzufuhr so reduzierst, dass du abnehmen kannst. Deine zweite Priorität sollte darin liegen, dich trotz geringerer Kohlenhydratzufuhr möglichst ausgewogen und gesund zu ernähren. Schaffst du das, regelt dein Körper den Rest fast von alleine.