Gutes Fett, schlechtes Fett: die neuen Chancen zum Abnehmen

von | Jan 31, 2017 | Ernährung | 0 Kommentare

„Fett“ steht in unserem Denken für „dick“. Dick sein bedeutet geringere Leistungsfähigkeit, höheres Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und letztendlich sogar unattraktives Aussehen. So gesehen erscheint das Fett als Hauptfeind Nr. 1 beim Abnehmen.
Aber der viel geschmähten Hauptnährstoff ist in den letzten Jahren zu einem interessanten Thema für die gesunde Ernährung geworden. Er bringt sogar sehr gute Chancen für das Abnehmen mit.

Für das Abnehmen auf Fett verzichten?

Fettreduzierte Kost gilt allenthalben als wirksame Waffe im Kampf gegen das Übergewicht. Wer abnehmen will, greift in erster Linie meist zur Reduktion.
Aber auf diese Weise entziehen wir unserem Körper wichtige Nährstoffe inkl. Vitamine. Fett gehört neben Kohlenhydraten und Eiweiß immer noch zu den drei Grundsäulen der Energiezufuhr. Mit anderen Worte: Ohne ausreichenden Gehalt an Fettsäuren in der Nahrung ist der menschliche Körper nicht überlebensfähig.
Fette sind wichtig für den Zellaufbau, polstern den Körper gegen äußere Einwirkungen, schützen ihn vor Kälte und sichern eine doppelt so hohe Energiezufuhr wie die anderen Makronährstoffe. Wie wichtig Fett für die Evolution des Menschen ist, zeigt ein Trick der Natur: sie hat die Vitamine A,D, E und K an Fettsäuren gebunden sowie Fett auch noch als angenehmen Geschmacksträger eingerichtet. Damit wird der Mensch automatisch auf die richtige Nahrung gelenkt.
Es kommt also nicht darauf an, auf Fett zu verzichten, sondern die richtigen Fettsäuren zu sich zu nehmen. Das gilt auch für das Abnehmen.

Abnehmen mit Fett: ungesättigte und gesättigte Fettsäuren machen den Unterschied

Fette weisen immer einen unterschiedlichen Anteil von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren auf. Letztere aber kurbeln den Stoffwechsel an. Mit einer oder mehreren Reaktionsstellen in der Molekülstruktur sind sie offen für andere Verbindungen. Gesättigte Fettsäuren dagegen gehen meist direkt in das Reservedepot, da sie schwer zu verwerten sind. Richtig gefährlich sind Transfettsäuren, wie sie bei der Härtung von Fetten bei der industriellen Nahrungsmittelherstellung entstehen. Sie erhöhen den Cholesterinwert und senken dessen positiven Anteil.
Der Körper hält sich zwecks Energiegewinnung aus Nahrung jedoch zu allererst an die einfachen Kohlehydrate (Zucker) – und da der moderne Mensch viel zu viele davon aufnimmt, rückt das Fett erst einmal in den Hintergrund. Auch die nicht benötigen Kohlehydrate werden in Fett umgewandelt und als Reserve gehortet. Damit diese wieder abnehmen kann, ist schon ein längerer kontinuierlicher Energieverbrauch nötig.

Fett + Sport = Abnehmen

Sport baut Fettdepots ab – aber der Körper benötigt den Nährstoff auch, um längere Zeit leistungsfähig zu bleiben. Erst nach einer halben Stunde Bewegung schaltet die körpereigene Energiegewinnung von Kohlehydraten mehrheitlich auf Fett um. Die richtigen Fettsäuren zu sich nehmen und das eigene Maß für die Fett-Aufnahme finden – das ist ein Thema für den individuellen Erfahrungsaustausch. Den findest du auf MyBodyBet, wo du mit anderen Freizeitsportlern in Kontakt kommst und dich generell zum Thema Abnehmen austauschen kannst. Im Team ist Abnehmen einfacher, und du kannst sogar noch Geld dabei gewinnen.