Kraft oder Ausdauer – was ist besser für mich?

von | Nov 28, 2017 | Fitness | 0 Kommentare

Wenn es um die Fitness geht, entbrennt schnell ein Streit darüber, wie man am besten abnehmen kann. Es gibt Verfechter des Krafttrainings, ebenso wie Verfechter des Ausdauertrainings. Doch welches Training ist effektiver, wenn du abnehmen willst? Wir präsentieren dir die Vorteile beider Ausrichtungen, damit auch du dein Ziel bei MyBodyBet erreichen kannst.

Grundsätzlich gilt: Es lässt sich mit beiden Trainingsarten abnehmen, gerade als Anfänger. Beide Arten der Bewegung haben auch einen positiven Einfluss auf deine Gesundheit. Dein Blutdruck sinkt und du beugst Problemen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Außerdem steigt deine generelle Krankheitsresistenz. Entsprechend solltest du auf jeden Fall regelmäßig Sport treiben, wenn du deine allgemeine Gesundheit verbessern möchtest. Dafür genügen bereits zwei Stunden Laufen, zweieinhalb Stunden im Fitnessstudio oder vier Stunden Walking pro Woche.

Die Unterschiede zwischen Kraft- und Ausdauertraining

Natürlich sind beide Trainingsarten grundsätzlich unterschiedlich ausgelegt. Krafttraining erhöht deine Muskelmasse, was wiederum deinen Grundumsatz steigert. Dadurch verbrennst du auch im Ruhezustand mehr Kalorien, was dir beim Abnehmen helfen kann. Bitte mach nicht den Fehler, zu denken, dass du dadurch ja zunimmst, obwohl du abnehmen möchtest. Natürlich baust du Muskeln auf, aber die wiederum unterstützen dich beim Abnehmen. Und du wirst auch nicht automatisch zum Hulk, nur weil du dreimal pro Woche für eine Stunde ins Fitnessstudio gehst, gerade wenn du einen normalen, ausgewogenen Ernährungsstil pflegst. Stattdessen wirst du vor allem erst einmal definierter. Außerdem erhöht sich durch Krafttraining deine Knochendichte, weswegen dein Körper insgesamt stabiler wird.

Beim Ausdauertraining wirst du hingegen vor allem über die Belastung selbst Fett verbrennen, aber kaum Muskeln aufbauen. Das hört sich möglicherweise zunächst besser an. Das Problem liegt aber darin, dass du nur während des Sports Kalorien verbrennst, nicht jedoch im Ruhezustand. Dein Grundumsatz erhöht sich mangels wachsender Muskelmasse nicht.

Kraft oder Ausdauer? Beides!

Gerade Sportmediziner empfehlen eine Kombination aus beidem – sowohl Krafttraining als auch Ausdauersport. Entsprechend solltest du dir überlegen, wie du beides gut miteinander kombinieren kannst – beispielsweise in Form von Krafttraining und einer anschließenden Einheit auf dem Stepper, Crosstrainer, Laufband oder Fahrrad. Der Effekt bei der Kombination wird deutlich größer sein, als wenn du dich auf ein Gebiet versteifst. Beispielsweise wirst du innerhalb der ersten Wochen ebenso viel Kraft aufbauen, wenn du beide Trainingsarten kombinierst, statt nur Krafttraining zu betreiben. Zusätzlich baust du aber eben auch noch Ausdauer auf. Ebenso sorgt Krafttraining dafür, dass du Problemen bei deinem Ausdauersport vorbeugst, beispielsweise Rückenproblemen.

Vorsicht ist nur geboten, wenn du vermehrt Muskeln aufbauen willst. Dann kann ein zu großes Ausdauerpensum dazu führen, dass dein Muskelaufbau verlangsamt wird. Schließlich wird beim Ausdauertraining viel Energie ohne Muskelaufbau verbrannt.

Und was ist mit der Ernährung?

Hier musst du unterscheiden, was dein Ziel sein soll. Möchtest du Fett abbauen, dann darfst du natürlich nicht im Übermaß und nicht das Falsche essen. Schließlich möchtest du deinen erhöhten Energiebedarf nicht direkt wieder durch eine erhöhte Kalorienzufuhr ausgleichen. Dann nimmst du schlicht nicht ab. Hast du allerdings gar nicht viel Fett und möchtest effektiv trainieren, dann ist es natürlich unglaublich wichtig, dass du dem Körper auch die notwendige Energie in Form von Nahrung zur Verfügung stellst. Sowohl Ausdauertraining als auch durch Krafttraining aufgebaute Muskeln zapfen deine Energiereserven an. Sind diese nicht vorhanden und der Bedarf nicht im ausreichenden Maße gedeckt, dann baust du im schlimmsten Fall sogar Muskeln ab.