Low Carb ist nicht für jeden geeignet – welcher Stoffwechseltyp bist du?

von | Mrz 22, 2018 | Abnehmen | 0 Kommentare

Das Abnehmen kann sich allein dadurch schwierig gestalten, dass dein Stoffwechsel anders funktioniert als bei manch anderem. Der Mensch ist und bleibt ein Individuum – und so können bestimmte Nährstoffe dafür sorgen, dass du mit Low Carb gut abnimmst. Für andere hingegen ist es genau die falsche Diät, da sie Kohlenhydrate nicht gut verwerten können, dadurch mehr Hunger nach kohlenhydrathaltigen Mahlzeiten haben und sich bei falscher Ernährung generell relativ schlapp fühlen. Entsprechend klären wir dich im folgenden Artikel ausführlich über die unterschiedlichen Stoffwechseltypen auf und erklären dir, wie du damit deine Ernährung am besten gestaltest. So kannst du dein Abnehmziel viel leichter erreichen, deine Challenge bei MyBodyBet und dir mit dem gewonnenen Geld etwas gönnen.

Wie wirkt sich der Typ des Stoffwechsels auf den Körper aus?

Welcher Stoffwechseltyp du bist, sagt vor allem etwas darüber aus, welche Nährstoffe du besonders gut verwerten kannst. Das können Kohlenhydrate sein, aber auch Proteine und Fett. Und natürlich gibt es auch Mischformen, die eigentlich jede Form der Ernährung gut vertragen. Das Problem dabei ist, dass dein Körper darauf reagiert, was du ihm zuführst. Verträgst du Kohlenhydrate wunderbar, so wirst du durch fett- und proteinhaltige Nahrung schlechter und kürzer satt. Ebenso kann es sein, dass du dich abgeschlagen fühlst, wenn du dir eine solche Mahlzeit zuführst. Starke Müdigkeit und Konzentrationsprobleme können ebenfalls die Folge sein. Und nicht zuletzt hat es einen Einfluss auf die Verdauung. Verstopfung, Völlegefühl und Durchfall können gleichermaßen Konsequenzen einer falschen Ernährung sein.

Der Kohlenhydrattyp

Kannst du Kohlenhydrate gut verwerten, so sind komplexe Kohlenhydrate ideal für die eigene Ernährung. Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Vollkornreis, Teigwaren aus Vollkornmehl, Hülsenfrüchte – all das eignet sich hervorragend für deinen Ernährungsplan. Ein Indikator dafür, dass du zum Kohlenhydrattyp gehörst, ist dein Hungergefühl. Dieser Stoffwechseltyp hat nämlich selten Hunger, braucht, wenn er Hunger hat, nicht viel zu essen – und ernährt sich deshalb gerne auch unregelmäßig.

Das ist auch genau das Problem, das du damit haben könntest. Ernährst du dich zu selten und zu wenig, dann schaltet der Körper in den Hungermodus, um Ressourcen zu sparen – und du nimmst weniger ab. Deshalb achte darauf, dass du ein regelmäßiges Ernährungskonzept finden kannst, das deinem Körper den Eindruck des Mangels nimmt. Verzichte außerdem auf einfache Kohlenhydrate und Zucker. Diese erhöhen den Blutzuckerspiegel schnell, lassen ihn genauso schnell wieder abfallen – und du bist nicht mit ausreichend Energie versorgt und bekommst schnell wieder Hunger.

Der Fett- und Proteintyp

Das komplette Gegenteil davon ist der Fett- und Proteintyp. Dieser kann Kohlenhydrate sehr schlecht verwerten und gewinnt seine Energie daher hauptsächlich aus Fetten und Eiweiß. Das kannst du daran merken, dass dich kohlenhydrathaltige Mahlzeiten nicht sonderlich lange sättigen. Bekommst du nach dem Genuss von Brot, Burgern, Nudeln und Pizza schnell wieder Hunger? Dann fällst du höchstwahrscheinlich in diese Kategorie. Ebenso kannst du dich nach solchen Mahlzeiten wie erschlagen fühlen – du hast einfach eine Menge Arbeit damit, die zugeführten Kohlenhydrate zu verarbeiten.

Richte deine Ernährung in diesem Fall stärker an Proteinen und Fetten aus. Low Carb gehört zu den Diäten, um die du einen großen Bogen machen solltest. Dein Körper arbeitet auf Hochtouren, wenn du ihm Kohlenhydrate zuführst, ist aber durch deine schnelle Verdauung auch sehr schnell wieder fertig damit – und du bekommst wieder Hunger. Lege daher Wert auf hochwertige Fettarten und proteinhaltige Rezepte. Fisch, Fleisch, Eier und Milchprodukte sind ideal für deinen Ernährungsplan.

 

Der Mischtyp

Als gemischter Typ kannst du alle Makronährstoffe gut verwerten. Du hast daher das Glück, nicht auf einen bestimmten Nährstoff verzichten zu müssen. Ideal ist es auch hier, wenn du auf hochwertige Fette und komplexe Kohlenhydrate setzt. Entsprechend sind für dich Fisch, mageres Fleisch, Molkereiprodukte und Vollkornprodukte gut geeignet. Gestalte deinen Ernährungsplan möglichst ausgewogen, sodass du dich körperlich nicht in einem Mangelzustand befindest. Verzichte dabei möglichst auf Zucker, einfache Kohlenhydrate und schlechte Fette.

Was mache ich, wenn ich nicht ermitteln kann, welcher Stoffwechseltyp ich bin?

Dann ist der klassische Weg für dich geeignet: Kalorien zählen und ausgewogen ernähren! Beides wird dazu beitragen, dass du auch so abnehmen kannst. Gehörst du zu einem einseitigen Stoffwechseltyp wäre es eben nur besser, du würdest dich nach diesem ernähren, weil du nichts eigentlich Überflüssiges zuführst. Wenn du nicht weißt, zu welcher Gruppe du gehörst, ist das aber schwierig. Entsprechend verzichtest du auf die absolute Optimierung beim Abnehmen, riskierst aber ebenso wenig, dich völlig falsch zu ernähren. Höre auf die Anzeichen deines Körpers und lass im Zweifelsfall gerne testen, zu welcher Gruppe du gehörst – aber wenn du es nicht eindeutig sagen kannst, probiere es mit einer ausgewogenen, möglichst kalorienarmen Ernährung.

Zusammenfassung

Der Stoffwechseltyp ist bei jedem Menschen individuell zu ermitteln und entscheidet über deine optimale Abnehmstrategie. Je nachdem, welche Nährstoffe du gut verwerten kannst, solltest du dich auf diese fokussieren. Das heißt gleichzeitig, dass Low Carb und Low Fat keine Patentrezepte sind. Nutzt du sie, obwohl du eigentlich einem völlig anderen Stoffwechseltypen angehörst, wirst du Probleme mit dem Abnehmen haben. Deshalb lohnt es sich, von Zeit zu Zeit zu hinterfragen, ob die aktuellen Abnehmergebnisse und dein körperlicher sowie mentaler Zustand zu deiner Ernährungsstruktur passen. Gelingt dir in dieser Hinsicht fast gar nichts, muss das nicht einmal zwangsläufig an dir liegen, sondern vielleicht einfach nur an deinem Stoffwechseltypen.