So sah das Training von Brad Pitt für Fight Club aus

von | Mai 17, 2018 | Fitness | 0 Kommentare

Im Fernsehen, im Fitnessstudio oder in den sozialen Netzwerken wirst du häufig maximal trainierte Menschen sehen, bei denen man sich fragt, wie die das eigentlich geschafft haben. Gerade wenn du ein paar Pfunde zu viel hast, wird dieses Ziel möglicherweise unerreichbar scheinen. Und doch schaffen es immer wieder Menschen, sich radikal umzustellen und mit teils großem Übergewicht zu echten Fitnessmonstern zu werden. Um dir einmal aufzuzeigen, wie genau eine solche Umstellung funktioniert, möchten wir dir an dieser Stelle das Training von Brad Pitt für Fight Club vorstellen.

Darum geht es in Fight Club

Falls du den Film nicht gesehen hast, hier ein kurzer Abriss der Handlung. Kennst du den Film bereits, kannst du gerne zum nächsten Absatz spielen. Im Fight Club ist Edward Norton als Hauptdarsteller ein ganz gewöhnlicher Büroangestellter, der ein relativ spießiges Leben führt. Durch einen Zufall trifft er auf Brad Pitt, einen draufgängerischen Lebenskünstler. Als Edward Nortons Wohnung abbrennt, schließen sich beide als ungleiches Duo zusammen und gründen den Fight Club, einen im Untergrund agierenden Boxclub. Im Laufe der Zeit verbreitet sich dieser im ganzen Land und wird zum Kult, sodass sich aus dem ursprünglich kleinen Club eine landesweite Terrororganisation entwickelt.

Das war der Trainingsplan von Brad Pitt

Um perfekt auf die Rolle vorbereitet zu sein, musste Brad Pitt natürlich perfekt durchtrainiert in seine Rolle gehen. Dafür absolvierte er ein knallhartes Workout an sechs Tagen in der Woche, jeweils mit einem anderen Schwerpunkt.

  • Montag

Trainingsschwerpunkt: Brust

Übungen: Liegestütze, Bankdrücken, Nautilus Press, Schrägbankdrücken, Butterfly

Umfang der Übungen: Je 3 Sätze á 8 bis 25 Wiederholungen

Gewicht: Je nach Übung 13,5 bis 102 Kilogramm (Minimum Butterfly vs. Maximum Bankdrücken)

  • Dienstag

Trainingsschwerpunkt: Rücken

Übungen: Klimmzüge, Schulterdrücken Kurzhantel, Latzug, T-Bar-Rudern

Umfang der Übungen: Je 3 Sätze á 25 Wiederholungen

Gewicht: Je nach Übung etwa 34 bis 75 Kilogramm (Minimum Schulterdrücken vs. Maximum Latzug)

  • Mittwoch

Trainingsschwerpunkt: Schultern

Übungen: Arnold Press, Seitheben, Frontheben

Umfang der Übungen: Je 3 Sätze á 25 Wiederholungen

Gewicht: Je nach Übung etwa 11 bis 55 Kilogramm (Frontheben vs. Arnold Press)

  • Donnerstag

Trainingsschwerpunkt: Bizeps und Trizeps

Übungen: Preachercurls, Bizepscurls am Kabelzug, Hammercurls, Pushdowns

Umfang der Übungen: Je 3 Sätze á 25 Wiederholungen

Gewicht: Je nach Übung etwa 13,5 bis 45 Kilogramm (Minimum Hammercurls vs. Maximum Pushdowns)

Bei nahezu allen Übungsarten wurde das Gewicht vom ersten bis zum dritten Satz jeweils gesteigert. Allerdings handelt es sich bei den Gewichtsangaben um die Werte, die über den gesamten Trainingszeitraum genommen wurden. Das lag daran, dass es für die Rolle Brad Pitts nicht darum ging, möglichst viel Muskelumfang zu erreichen, sondern eine extrem ausgeprägte Definition. Würdest du auf maximale Muskelmasse trainieren wollen, müsstest du das Gewicht einfach im Laufe der Zeit weiter steigern, um die Anstrengung und damit den Muskelaufbau weiter zu forcieren.

Ohne Cardio-Training geht es nicht

Wie du vielleicht bemerkt hast, haben wir erst vier Trainingstage abgehandelt. Freitags und Samstags waren die zugehörigen Cardio-Einheiten dran. Dieses umfasste an jedem der beiden Tage eine Stunde auf dem Laufband bei 80 bis 90 Prozent des Maximalpulses. Das ist eine sehr radikale Quote, war aber unerlässlich, um in kurzer Zeit eine Definition zu erreichen, wie sie Brad Pitt im Film erreicht hat. Sein Körperfettanteil lag bei etwa fünf bis sechs Prozent – was ohne das richtige Zusammenspiel aus Training und Ernährung überhaupt nicht zu erreichen ist. Entsprechend lag hierin das große Geheimnis, wie er überhaupt eine solche Definition erreichen konnte. Es sorgt dafür, dass nicht nur Kraft antrainiert wird, sondern auch der Körperfettanteil ausreichend heruntergefahren wird, um Muskeln sichtbar zu machen. Hier findest du übrigens weitere Informationen über das Zusammenspiel zwischen Kraft- und Ausdauertraining.

Perfektion durch die richtige Ernährung

Und wie bereits angedeutet: Ohne die passende Ernährung funktioniert es selbstverständlich auch nicht. Ein beispielhafter Ernährungsplan für das Training sah dabei etwa so aus:

  • Frühstück: 6 Eiweiß, 7 Eigelb, 75 Gramm Haferflocken mit Rosinen
  • Erste Zwischenmahlzeit: Vollkorn-Pita-Brot mit Thunfisch aus der Dose
  • Mittagessen: Zwei Stücke Hähnchenbrust mit maximal 100 Gramm braunem Reis oder Nudeln und grünem Gemüse
  • Zweite Zwischenmahlzeit (vor dem Workout): Ein Portein-Riegel oder Protein-Shake und eine Banane
  • Dritte Zwischenmahlzeit (nach dem Workout): Ein Protein-Shake und eine Banane
  • Abendessen: Fisch oder Geflügel, brauner Reis oder Nudeln, Gemüse und Salat
  • Vierte Zwischenmahlzeit: Protein-Shake oder Hüttenkäse mit geringem Fettanteil

Im Grunde genommen findest du hier viele Tipps, die wir dir in anderen Artikeln geben, konsequent in die Praxis umgesetzt. Die Ernährung ist in viele kleine Mahlzeiten unterteilt, die eine sehr gute körperliche Versorgung über den Tag ermöglichen. Gleichzeitig sind sie so kalorienarm gestaltet, dass du damit kaum mehr als 2.000 Kalorien am Tag zu dir nimmst. Du begibst dich also automatisch in ein gewisses Kaloriendefizit, über die der Abnehmprozess überhaupt erst so richtig in Gang kommen kann. Wie du dich generell richtig ernährst, kannst du in diesem früheren Artikel von uns nachlesen.

Ausblick: Was genau mache ich jetzt mit diesem Trainingsplan?

Dieser Trainingsplan ist nicht dazu gedacht, dass du ihn exakt so übernimmst. Gerade wenn du frisch mit dem Training beginnst, wird dich dieser intensive Trainingsplan wahrscheinlich überfordern – und du hörst in Kürze wieder mit dem Training auf. Das spielt genau in den Bereich der Extreme, die wir bei MyBodyBet nicht vermitteln wollen. Schließlich sollst du mit uns deine Abnehmziele erreichen und viel Geld bei unseren Challenges gewinnen. Vor allem sollst du jedoch die Möglichkeit haben, mit neuen Gewohnheiten in ein neues Leben durchstarten zu können – und das gelingt nur mit langfristig ausgelegten Konzepten.

Entsprechend nutze diesen Trainingsplan vor allem dazu, um etwas besser zu durchschauen, wie sich alle Bestandteile des Trainings und der Ernährung auf deinen Körper auswirken. Auch kannst du den Trainingsplan nutzen, um für dich Inspirationen zu gewinnen, wie du bestimmte Körperpartien bestmöglich trainierst. Der Ernährungsplan bietet ebenfalls viele Ansatzpunkte und zeigt dir, wie eine perfekte Strukturierung aller Mahlhzeiten über den Tag gelingen kann. Allerdings solltest du alle vorgestellten Elemente in deinem Tempo für dich selbst nutzen, damit du die Langfristigkeit deiner Ziele nicht gefährdest. Und so gelangst du Stück für Stück weiter voran – bis du möglicherweise tatsächlich eine Definition erreichst, wie sie Brad Pitt zur Schau gestellt hat.