Sport und Hitze – geht das überhaupt?

von | Dez 12, 2017 | Fitness | 0 Kommentare

Gerade im Sommer bei hohen Temperaturen machen sich viele Sportler Gedanken darüber, ob es sinnvoll ist, überhaupt Sport zu machen. Das Dilemma: Einerseits fühlt man sich schnell schlapp und ausgelaugt, andererseits baut der Körper Kraft und Ausdauer schnell ab, wenn man nur wenige Wochen völlig pausiert. Entsprechend stellt sich vielen Freizeitsportlern die Frage: Sport und Hitze – geht das überhaupt? Ja, das geht mit den richtigen Strategien. Wir verraten dir, wie es geht. So musst du auch im Sommer nicht darauf verzichten, deine Ziele bei MyBodyBet zu erreichen und attraktive Geldgewinne einzustreichen.

Was passiert beim Sport in der Hitze überhaupt?

Um zu verstehen, wie man richtig bei Hitze trainiert, muss man zunächst verstehen, was bei Sport in der Hitze überhaupt passiert. Auf der Hand liegt, dass du schneller überhitzt und als Reaktion Schweiß ausscheidet. Das bedeutet, dass du schnell viel Flüssigkeit verlierst. Bereits ab zwei Prozent Flüssigkeitsverlust in Bezug auf dein Körpergewicht drohen Leistungseinbußen.

Außerdem musst du berücksichtigen, dass deine Leistung generell gemindert ist. Um dich vor Überhitzung zu schützen, wird mehr Blut in Arme, Beine und die Haut geleitet, sodass das Schwitzen besser funktionieren kann. Das bedeutet aber auch, dass weniger Blut für die Muskeln zur Verfügung steht. Generell ist dadurch dein Herz-Kreislauf-System stärker belastet – und dein Leistungslimit sinkt.

Was kann ich tun, um trotzdem bei Hitze sportlich aktiv zu bleiben?

Ganz wichtig: Höre nicht auf, Sport zu treiben, nur weil es draußen heiß ist. Dein Körper dankt es dir über besagten Konditions- und Muskelabbau, was zu mangelnder Fitness führt. Eine gesunde Ernährung reicht nicht, um deinen Körper in Form zu halten. Entsprechend versuche stattdessen, die negativen Konsequenzen der Hitze auszuhebeln oder zu umgehen. Ab 25 bis 30 Grad solltest du auf jeden Fall dein Training anpassen. Grundsätzlich gilt: Je höher der Fettanteil in deinem Körper, umso stärker wird das Wetter dir zusetzen.

Der erste wichtige Schritt auf diesem Weg ist es, es etwas ruhiger angehen zu lassen. Gehe bei Hitze nicht an dein übliches Limit, sondern setze es niedriger an. Wenn du einen Pulsmesser nutzt, versuche, in deinem üblichen Pulsbereich zu trainieren, auch wenn du dadurch weniger machst als üblich. Alternativ dazu kannst du mehr Pausen beim Laufen oder anderen Ausdauersportarten einlegen als üblich. Wichtig ist, dass du nicht in einem Bereich trainierst, der dich nicht überanstrengt. Sobald Überlastungsanzeichen wie Schwindel, Krämpfe oder auch einfach Schwäche eintreten, brich die Sporteinheit ab, begib dich so schnell wie möglich aus der Hitze und trinke viel.

Der zweite wichtige Schritt ist eine stete Flüssigkeitszufuhr. Du solltest mindestens alle 15 Minuten mindestens 100 Milliliter Wasser oder Apfelsaftschorle in kleinen Schlücken trinken. So gleichst du das Flüssigkeitsdefizit aus, bevor du es körperlich zu spüren bekommst.

Der dritte wichtige Schritt ist die bestmögliche Unterstützung deines Körpers in Bezug auf die Überhitzung. Wenn es besonders warm ist, solltest du nicht zu viel oder zu dicke Kleidung tragen. Nackte Haut unterstützt den Abkühlungseffekt am besten, für alle anderen Bereiche ist atmungsaktive Kleidung besonders wichtig. Zusätzlich kannst du dir überlegen, die wirklich heißen Stunden einfach zu umgehen. Früh morgens und spät abends ist es nicht so heiß wie in der prallen Mittagssonne. Entsprechend kannst du versuchen, deine Sporteinheiten auf die Zeiten des Tages zu verlagern, in denen dein Körper den Sport noch am besten verträgt.

Was mache ich, wenn ich auf ein Sportevent unter heißen Bedingungen hinarbeite?

Dann solltest du im Grunde genommen in deinem Training nichts anderes tun, als oben beschrieben – außer natürlich, dass du heiße Bedingungen umgehst. Der menschliche Körper ist unglaublich anpassungsfähig. Entsprechend kannst du ihn auch darauf trainieren, in der Hitze leistungsfähig zu sein. Allerdings solltest du dich daran ebenfalls sehr behutsam heranarbeiten und dir nicht zu viel zumuten. Aber ja: Du kannst deinen Körper auch trainieren, in der Hitze leistungsfähig zu sein.