Welcher Frühstückstyp bin ich und wie nehme ich gesund ab?

von | Dez 28, 2017 | Ernährung | 1 Kommentar

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages und setzt die Grundlage für eine gesunde Ernährung, darin sind sich viele Ernährungsexperten einig. Doch so unterschiedlich die Geschmäcker sind, so verschieden sind auch die Lebensmittel und Rahmenbedingungen, die für die erste Mahlzeit des Tages infrage kommen. Daraus lassen sich ein paar verschiedene Frühstücksgruppen herausfiltern. Wir sagen dir, welcher Typ du bist und worauf du beim Frühstück generell achten solltest, damit du gesund abnehmen kannst.

Welche Frühstückstypen gibt es?

  1. Nicht- oder Kaffeefrühstücker

Diese Gruppe möchte im Regelfall gerne so lange wie möglich schlafen und hat daher einen engen Zeitplan früh am Morgen. Zeit für ein ausgedehntes oder gar ausgewogenes Frühstück bleibt da nicht. Stattdessen darf es möglicherweise ein schneller Kaffee sein – oder direkt ein Espresso, um bloß schnell in die Gänge zu kommen. Der Start in den Tag hat hier nichts mit Genuss oder der durchdachten Vorbereitung auf den Tag zu tun, sondern einfach nur damit, schnell irgendwie zu funktionieren. Das ist schade, denn dadurch wird der Körper weder mit der Energie, noch den Nährstoffen versorgt, die er für die anstrengenden Aufgaben des Alltags braucht. Die Folge können Abgeschlagenheit, Überlastung, Unausgeglichenheit und Müdigkeit sein.

  1. Zuckerfrühstücker

Die Lebensmittel dieser Frühstücker können unterschiedlichster Natur sein. Egal, ob Backwaren wie Croissants und Berliner, Marmeladenbrote oder Cornflakes und Co.: Hauptsache, es ist süß! Der Energieschub für den Start in den Tag wird einfach über Zucker gewonnen. Evolutionsbiologisch ist das gar nicht so sinnlos, gibt Zucker doch einen Boost, der tatsächlich erst einmal das eigene Leistungspotenzial nach oben schraubt. Das Problem dabei: Dadurch, dass es sich bei Zucker um einen sehr einfachen Energielieferanten handelt, wird er äußerst schnell verstoffwechselt und hält nicht lange satt. Das Leistungspensum des Körpers sinkt relativ schnell wieder ab – und entweder man isst nun wieder etwas oder man hungert und nimmt Leistungseinbußen in Kauf.

  1. Deftige Frühstücker

Diese Frühstücker nehmen bereits morgens große Mengen Fett zu sich. Herzlichen Glückwunsch, wenn auch du einen so robusten Magen hast, der das verträgt! Dann könnten Räucherlachs, Rührei mit Speck und Ähnliches bei dir auf dem Frühstückstisch landen. Grundsätzlich kann man das durchaus machen, wenn man es denn verträgt. Gehörst du zu dieser Gruppe, solltest du nur darauf achten, dass du eher zu gesunden Fetten tendierst. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind absolut zu bevorzugen. Vor allem findest du diese in pflanzlichen Fetten aller Art und Fisch. Alle anderen tierischen Fette sollten eher mit Vorsicht genossen werden.

  1. Ausgewogene Frühstücker

Im Grunde genommen findest du in dieser Gruppe einige Lebensmittel, die auch in den anderen Gruppen vorkommen. Der Unterschied ist, dass dieser Frühstücker bestimmte Bestandteile aus den anderen Frühstücksgruppen weglässt, beispielsweise Zucker oder Fett. So geht es dieser Gruppe darum, ein gut ausbalanciertes Verhältnis aus Proteinen und komplexen Kohlehydraten zu sich zu nehmen. Dabei muss es gar nicht an Abwechslung mangeln. Vollkornbrot mit Käse oder Kochschinken sowie unterschiedliches Gemüse können ebenso auf dem Speiseplan stehen wie Rezepte für selbst gemachtes Müsli mit Obst und Milch.

Hierbei handelt es sich im Regelfall um die Gruppe, die sich am längsten Zeit für das Frühstück nimmt. Schließlich ist bei den ausgewogenen Frühstückern der Stellenwert des Frühstücks äußerst hoch – und nicht selten landet hier auch Bio auf dem Tisch. Das drückt sich bereits durch die ausgewogene Zusammenstellung der zugehörigen Lebensmittel aus. Und es ist auch die Gruppe, die den meisten Nutzen aus der ersten Mahlzeit des Tages zieht. Proteine und komplexe Kohlenhydrate halten länger satt und ermöglichen dem Körper eine lang anhaltende, ausgeglichene Energieausschüttung. So fallen wir nicht so schnell wieder in ein Loch, aus dem wir uns mit dem nächsten Snack befreien müssen.

 

Was empfehlen Ernährungsexperten zum Frühstück?

Im Grunde genommen ist es nicht schwer, zu erkennen, welcher Frühstückstyp am besten versorgt ist und den größten Nutzen aus seinem Frühstück zieht. Das Geheimnis liegt in der Kombination der folgenden Elemente:

  • Komplexe Kohlenhydrate, beispielsweise aus Vollkornbrot oder Vollkorn-Haferflocken
  • Eiweiß, beispielsweise aus Eiern, Milchprodukten, magerer Wurst (über 20 Gramm Eiweiß und weniger als 200 Kalorien pro 100 Gramm sind gute Richtwerte)
  • Ballaststoffe, beispielsweise aus Gemüse, Obst und Getreide (= Brot)

Kaffee darf gerne zum Frühstück gehören, allerdings sollte es bei einer bis maximal zwei Tassen bleiben. Besser sind ungesüßte Tees und Wasser.

Auch wir von MyBodyBet raten dir dazu, dich für ein gesundes Abnehmen an genau diesen Empfehlungen zu orientieren. So streichst du fast schon nebenbei attraktive Geldgewinne ein und tust deinem Körper etwas Gutes. Schließlich liegt der Schlüssel für gesundes Abnehmen nicht im Verzicht durch eine Diät und der Disziplin, diesen auszuhalten. Du sollst immer so essen, dass du satt bist – aber eben mit den richtigen Lebensmitteln! Entsprechend handelt es sich bei Diäten eher um langfristig ausgelegte Ernährungsumstellungen, die dir ein gesünderes Leben ermöglichen.

Orientierst du dich bereits beim Frühstück daran, torpedierst du dein sportliches Engagement nicht gleich wieder durch deine Ernährung, sondern gibst deinem Körper den bestmöglichen Start in den Tag. Eine ideale Versorgung mit Nährstoffen ist dadurch ebenso gewährleistet wie eine lang anhaltende Versorgung des Körpers mit Energie – zusammen mit einem möglichst lange anhaltenden Sättigungsgefühl. Das ermöglicht es dir, ohne viel Verzicht dein gewünschtes Gewicht zu erreichen.