Was tun gegen Cellulite? Was ist wichtiger: Sport oder Ernährung?

von | Dez 26, 2017 | Fitness

Cellulite ist ein Problem, unter dem vor allem viele Frauen leiden. Mehr als 80 Prozent der Damen müssen sich mit der auch als Orangenhaut bezeichneten delligen Gewebestruktur der Haut auseinandersetzen. Da stellt sich selbstverständlich die Frage, wie man möglichst optimal gegen Cellulite vorgehen kann und wie sich die größtmöglichen Erfolge im Kampf dagegen erzielen lassen. Wir erklären dir, wie Cellulite entsteht und welche Faktoren dir tatsächlich dabei helfen können, sie loszuwerden – oder zumindest deutlich abzumildern.

Was ist Cellulite und wie entsteht sie?

Die Ursache für Cellulite liegt im Fettgewebe unter der Haut. Seine Struktur verändert sich dahin gehend, dass die Haut dellig statt glatt wirkt. Die Stärke des eigenen Bindegewebes hat einen direkten Einfluss darauf, wie leicht oder stark die Dellen ausgeprägt sind. Das bedeutet, dass die Veranlagung mit dafür verantwortlich ist, wie leicht man Cellulite entwickelt. Da Frauen grundsätzlich ein schwächeres Bindegewebe haben, sind fast ausschließlich sie von der Orangenhaut betroffen, im Regelfall am Po oder den Oberschenkeln. Zusätzlich trägt der Menstruationszyklus zur temporären stärkeren oder schwächeren Ausprägung bei. Das bedeutet, dass die grundsätzliche Ausprägung von Cellulite in großem Maß von der eigenen Veranlagung und dem eigenen Zyklus abhängt.

Gesundheitlich bedenklich ist Cellulite nicht wirklich. Es handelt sich dabei eher um ein ästhetisches Problem. Sowohl Frauen als auch Männer empfinden sie nicht als besonders schön. Gefährlich kann sie dir jedoch nicht werden. Das wäre eher bei einem zu hohen Körperfettanteil der Fall. Darüber hinaus hat Orangenhaut nichts mit der umgangssprachlich auch dafür verwendeten Zellulitis zu tun – dabei handelt es sich um eine Entzündung des Unterhautgewebes, das durch eine bakterielle Infektion hervorgerufen wird.

An dieser Stelle könnte man damit aufhören, unseren Artikel weiterzulesen, wenn man nur eine Begründung dafür haben möchte, warum Orangenhaut überhaupt da ist. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Natürlich hat Cellulite sehr viel damit zu tun, dass der weibliche Körper von Haus aus dazu neigt, sie zu entwickeln. Andernfalls wäre nicht die überwiegende Mehrheit der Frauen davon betroffen. Wie stark es zur Ausprägung der Cellulite kommt und ob du sie möglicherweise mit den richtigen Maßnahmen ganz loswirst, das liegt schon in deiner Verantwortung.

Welche Faktoren beeinflussen die Ausprägung der Cellulite?

Sowohl der Zyklus als auch ein schwaches Bindegewebe begünstigen die Ausprägung von Cellulite. Auslöser ist allerdings die Struktur des Fettgewebes unter der Haut. Diese kannst du mit Sport und der richtigen Ernährung beeinflussen. Der Zusammenhang ist logisch: Je mehr Fett du im Körper hast, umso stärker prägt sich auch die Cellulite aus – je weniger, umso geringer fällt auch die Dellung der Haut aus. Das bedeutet, dass Sport und Ernährung zwei wesentliche Faktoren dabei sind, die Ausprägung zu verringern. Das bedeutet, dass gesundes Abnehmen und körperliche Fitness im Einklang mit der Verringerung der Cellulite stehen. So kannst du alle drei Ziele gleichzeitig verfolgen, um im Duell mit deinen Freunden und Verwandten ganz nebenbei attraktive Geldgewinne bei MyBodyBet einzustreichen.

Über Sport regst du den Muskelaufbau und die Fettverbrennung an. Du kannst konkretes Problemzonentraining betreiben. Das bedeutet nicht, dass dein Körper dadurch genau an deinen Problemzonen mehr Fett verbrennt, aber du sorgst durch den Muskelaufbau in diesem Bereich die Definition in diesem Bereich Stück für Stück. Natürlich brauchst du dafür Geduld, aber diese wird sich auszahlen. Ebenso erhöhst du durch Muskelaufbau die Fettverbrennung deines Körpers. Das wirst du im Laufe der Zeit auch am schwindenden Fett an Beinen und Po registrieren. So baust du einen der wesentlichen Faktoren für Cellulite langsam, aber sicher ab. Ideal ist es, wenn du Krafttraining und Ausdauersport zu ähnlichen Anteilen kombinierst. Bereits dreimal 30 Minuten pro Woche werden dir einen sichtbaren Effekt verschaffen.

Der andere wesentliche Faktor ist die Ernährung. Wählst du diese falsch, begünstigst du die Anlagerung von Fett im Körper. Auf Kohlenhydrate und Fette solltest du soweit möglich verzichten – inclusive allem, was viel Zucker enthält! Alles, was den Körper übersäuern lässt, fördert Studien zufolge Orangenhaut. Fett, Fast Food, Produkte aus hellem Mehl, alles Zuckerhaltige und zu viel Salz tragen dazu ebenso bei wie Nikotin- und Alkoholkonsum. Pflanzliche Lebensmittel hingegen sind bestens geeignet, um diese Übersäuerung so weit wie möglich zu verhindern.

Ebenso kannst du über deine Ernährung dein Bindegewebe stärken. Das erreichst du beispielsweise durch die Zufuhr von Kalzium und Vitamin C. Kalzium kannst du beispielsweise über Wasser zu dir nehmen. Zwei bis drei Liter am Tag davon sind empfehlenswert – und entschlacken zusätzlich deinen Körper. Einen ähnlichen Effekt können Milchprodukte haben. Vitamin C hingegen fördert die Produktion von Kollagen. Dadurch wird dein Bindegewebe ebenfalls gestärkt.

Möchtest du deine Cellulite möglichst effektiv bekämpfen, solltest du dich nicht fragen, ob die Ernährung oder der Sport wichtiger ist. Beides stärkt auf unterschiedliche Weise die Struktur an Beinen und Po. Daher wird dir die Kombination beider Faktoren den größtmöglichen Effekt bescheren.

Helfen Cremes und andere medizinische Produkte?

Das Problem bei Orangenhaut ist nicht die Haut selbst, zumindest nicht direkt. Vielmehr ist es die Struktur, die sich unter der Haut befindet – und die können Cremes, Salben und andere Kosmetika nicht verändern. Das heißt allerdings nicht, dass es gar nichts bewirkt, denn im Regelfall werden diese Produkte auf den Problemzonen aufmassiert – und genau dieser Massageeffekt kann dazu führen, dass du durchaus eine positive Entwicklung im Laufe der Zeit erkennen kannst. Allerdings könntest du dir die teure Creme dafür sparen, die Massage allein ruft diesen Wirkung hervor. Sie fördert die Durchblutung und die Entwässerung des Unterhautgewebes. So kannst du ebenfalls dazu beitragen, dass sich die Ausprägung deiner Cellulite verringert.

Insgesamt ist es vor allem wichtig, dass du das nötige Durchhaltevermögen an den Tag legst, wenn du deine Cellulite möglichst weit einschränken oder ganz verschwinden lassen möchtest. Es kann nur funktionieren, wenn du regelmäßig daran arbeitest – und das möglichst sowohl mit Sport als auch über deine Ernährung. Entsprechend versuche nicht, es über eine Crashdiät oder Ähnliches mit Gewalt zu erreichen. Nur wenn du langfristig die Faktoren eliminierst, die deine Orangenhaut begünstigen, wirst du sie langfristig so weit loswerden, dass es sich für dich lohnen wird.