Welcher Figurtyp bin ich und welche Rolle spielt er beim Abnehmen?

von | Feb 1, 2018 | Abnehmen | 0 Kommentare

Abnehmen und fit werden ist nicht gerade leicht, denn es erfordert eine Menge Disziplin und Durchhaltevermögen. Doch zusätzlich kommt die Schwierigkeit hinzu, dass jeder Mensch anders aufgebaut ist und entsprechend auch anders auf bestimmte Sportarten und Ernährung reagiert. So kannst du das Problem haben, dass du zwar alles richtig machst, aber trotzdem nicht so richtig das erreichst, was du möchtest, einfach weil eine bestimmte Ernährung oder bestimmte Sportarten für dich besser geeignet wären. Wir erklären dir im folgenden Artikel, was es mit den Figurtypen auf sich hat und wie du das Abnehmen mit deinem Figurtypen am besten gestalten kannst.

Grundsätzlich gilt vorweg, dass dir eine kurzfristig angelegte Diät zwar Erfolg bringen und dich schlank machen wird. Aber die Gefahr, dass du das Gewicht langfristig wieder verlierst, ist ziemlich groß, wenn du nicht dafür sorgst, deine Ernährung und dein Verhalten langfristig umzustellen. Falls du übrigens gar nicht so genau weißt, welcher Figurtyp du bist, nimm am besten dein Handy zur Hand. Ein paar Ganzkörperfotos oder ein kurzes Video von dir sollten dabei helfen, das eindeutig herauszufinden.

Der Apfeltyp – Problemzonen Bauch und Brust

Bist du der Typ Apfel, dann wirst du vom Po abwärts eine relativ normale, schlanke Körperform haben. Im Regelfall setzt du vor allem am Bauch und der Brust an. Das mag in einem kleinen Rahmen sogar in deinem Interesse sein. Nichtsdestotrotz stört es, wenn dein Bauch irgendwann immer größer wird.

Wenn du diesem Typ Figur angehörst, ist Low Carb für dich besonders sinnvoll. Das bedeutet, dass du möglichst auf gewöhnliche Nudeln, Brot aus hellem Mehl und Produkte mit wenig Fett, dafür umso mehr Kohlenhydraten verzichten solltest. Gut geeignet sind für dich Obst, Gemüse und Milchprodukte, idealerweise eher auf sechs kleine als drei große Mahlzeiten aufgeteilt. Auch dein Umgang mit Alkohol sollte sehr sparsam sein, da er in enormem Maße dazu beitragen kann, dass du zunimmst. Und wenn doch, dann verzichte lieber auf Bier und Cocktails und gönne dir stattdessen ein schönes Glas Wein.

Das Problem, das du hast, ist, dass Bauchpolster relativ hartnäckig sind und auch schneller wiederkommen, wenn du nicht aufpasst. Das bedeutet, dass radikale Diäten für dich absolut nicht geeignet sind. Du solltest stattdessen deine Energiezufuhr kontrolliert herunterfahren – und wenn du nur leicht unter deinem tatsächlichen Tagesbedarf bleibst. Wichtig ist, dass deine Umstellung langfristiger Natur ist, sonst wirst du keine langfristigen Erfolge erzielen können. Ideal sind für dich Sportarten, die den gesamten Körper beanspruchen und das Herz-Kreislauf-System in Schwung bringen. Beispiele dafür sind Tennis, Volleyball und Aerobic.

Der Röhrentyp – Problemzonen? Fehlanzeige!

Der Röhrentyp zeichnet sich durch eine sehr gleichmäßige Körperform aus. Deine Schultern sind normal breit, deine Taille ist kaum zu erkennen und auch sonst verläufst du relativ gerade nach unten? Dann gehörst du zum Typ Röhre. Der Vorteil ist, dass du keine wirklich ausgeprägten Problemzonen hast und im Regelfall auch nicht so leicht zunimmst.

Gesunde Fette und pflanzliche Proteine solltest du auf jeden Fall in ausreichendem Maße in deine Ernährung integrieren. Problematisch wird es vornehmlich dann, wenn du dich überwiegend von Fast Food ernährst. Darauf solltest du verzichten. Gerade da du eher nicht so stark zunimmst, solltest du darauf achten, gerade beim Sport ausreichend Kalorien zu dir zu nehmen. Sonst hemmst du damit den Muskelaufbau – und der ist ganz wichtig dafür, dass du deinen Grundumsatz erhöhen kannst, um mehr und schneller abzunehmen.

Sportlich kannst du im Grunde genommen alles machen, was dir Spaß macht. Es sollte vornehmlich einen Großteil deiner Körperpartien beanspruchen, damit du auch tatsächlich in allen Bereichen deine Definition stärkst. Das bedeutet jedoch nicht, dass du nicht deinen Schwerpunkt auf ganz bestimmte Körperregionen legen kannst. Um beispielsweise den Eindruck einer dünnen Taille zu erwecken, kannst du verstärkten Muskelaufbau am Po und den Schultern betreiben. So kannst du den Gesamteindruck deiner Proportionen verschieben. Schließlich geht es zwar größtenteils um die körperliche Gesundheit und Fitness – aber eben auch zu einem gewissen Grad um Beauty.

Die Sanduhr – außer Taille alles vorhanden

Gehörst du zum Typ Sanduhr, so nimmst du quasi überall zu – außer an Bauch und in der Taillenregion. Das führt dazu, dass du häufig als besonders weiblich wahrgenommen wirst. Meist werden dabei deine nicht zu klein ausgeprägten Brüste von einem ordentlichen Booty untermalt – Kim Kardashian ist ein Paradebeispiel für diesen Figurtyp.

Du wirst vor allem Probleme bekommen, wenn du zu fetthaltig ist. Fettes Fleisch oder fette Wurst, Sahne, Butter, Öl und Fette – das alles sind Dinge, die du meiden solltest, wenn du abnehmen möchtest. Auch Kohlenhydrate können gefährlich für dich sein – du setzt einfach von Natur aus schneller an. Stattdessen solltest du verstärkt Wert auf eine Ernährung mit viel Gemüse, magerem Fleisch (vor allem Geflügel) und Fisch legen – auch wenn letztgenannter nicht ganz mager ist, aber zumindest sehr gesunde Fette enthält. Ähnlich wie der Typ Apfel hast du das Problem, dass du relativ schnell wieder Fettpolster ansetzt, wenn du nicht diszipliniert genug bist, um deine Ernährungsumstellung zu halten. Deshalb sind radikale Diäten auch für dich nicht geeignet – und auch du solltest nicht das kurzfristige schnelle Abnehmen, sondern einen bedachten, langfristig ausgelegten Weg wählen.

Sportlich kannst du auf ein klassisches Programm setzen: Krafttraining in Kombination mit Ausdauertraining. Letzteres darfst du auf keinen Fall weglassen. Allerdings solltest du aufpassen, dass du deine Gelenke und deinen Rücken nicht überlastest. So kann Laufen beispielsweise problematisch werden. Radfahren, Rudern (bzw. Ruderergometer) oder Schwimmen hingegen können ideal für dich sein.

Der Birnentyp – Problemzone Hüften, Po, Beine

Der klassische Birnentyp hat im Regelfall einen sehr normalen, häufig sogar sehr gut definierten Oberkörper. Das Fett lagert sich vor allem an den Oberschenkeln, dem Po und der Hüfte an, der restliche Körper bleibt davon nahezu verschont.

Ähnlich wie beim Sanduhrtyp können bei dir sowohl Kohlenhydrate als auch Fette dafür sorgen, dass du zunimmst. Entsprechend radikal solltest du deine Ernährungsgewohnheiten umstellen. Nudeln, Reis, Zucker, Sahne, Öl und Fette – all das schadet dir und sorgt für eine gepflegte Fetteinlagerung. Nichtsdestotrotz bleiben dir mehr als genug Lebensmittel, um die unterschiedlichsten Rezepte für eine ausgewogene, vielseitige Ernährung zu nutzen. Fisch, mageres Fleisch, Milchprodukte, Eier, Gemüse – all das hilft dir dabei, abzunehmen und dich mit den wichtigsten Nährstoffen zu versorgen. Gerade im Bereich Obst solltest du auf sehr wasserhaltige Sorten wie zum Beispiel Wassermelone setzen. Das hilft dir dabei, den Körper zu entgiften und entschlacken.

Im Allgemeinen hast auch du das Problem, dass deine Polster meistens ziemlich hartnäckig sind. Das bedeutet, dass du eine sehr ausgeprägte Disziplin brauchst, um diese loswerden zu können. Das dauert, aber irgendwann verschwinden sie. Im Regelfall wirst du aber erst einmal am Oberkörper feststellen, dass du Sport machst, weil du hier sichtbar Muskeln aufbaust. Auch für dich ist es wichtig, dein Training so auszugestalten, dass der ganze Körper beansprucht wird. Es bringt dir nichts, verstärkt den Unterkörper zu trainieren. So verschwinden die Fettpolster dort auch nicht schneller. Baust du jedoch überall mehr Muskeln auf, so wird sich auch dein Grundumsatz erhöhen – was dir wiederum das Abnehmen erleichtern wird.

Fazit

Grundsätzlich kannst du also davon ausgehen, dass der Figurtyp eine entscheidende Rolle dabei spielt, wie du am besten abnimmst. Aber für alle möglichen Figurarten gibt es einen Weg, gezielt darauf hinzuarbeiten, die Fettpolster loszuwerden und deine Körperpartien besser zu definieren. Du solltest nur ein bisschen darauf achten, dass du deine Ernährung und dein Training entsprechend ein bisschen auf deinen Typ zuschneidest. So wirst du schneller und einfacher Erfolg haben – und das hilft dir auch bei MyBodyBet. So gelingt es dir, dein Abnehmziel im vorgegebenen Zeitrahmen zu erreichen und gleichzeitig auch noch Geld damit zu verdienen.